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Bayern weist Olise-Offerte aus Madrid schroff zurück – Frankreichs WM-Stars rebellieren gegen Verband

Wenige Tage vor dem WM-Auftakt der Franzosen sorgt die Transferposse um Michael Olise für Wirbel. Während Bayerns Präsident Real Madrid eine klare Abfuhr erteilt, äußert sich Nationaltrainer Deschamps verhalten – und die Spieler protestieren gegen Werbevermarktung.

Sport5 Quellen4 Sprachen3 Min. LesezeitAkt. 03:45

Knapp eine Woche vor dem ersten französischen WM-Spiel gegen Senegal hat eine überraschende Transfermeldung aus Spanien hohe Wellen geschlagen. Real Madrids Präsident Florentino Pérez, der sich im Wahlkampf befindet, kündigte eine 150-Millionen-Euro-Offerte für einen namhaften Champions-League-Star an. Spanische Medien spekulierten umgehend, es handele sich um den französischen Flügelstürmer Michael Olise vom FC Bayern München. Aus München kam postwendend eine scharfe Replik: „Wenn Florentino Pérez uns ein Angebot machen will, kann er es behalten. Michael Olise steht nicht zum Verkauf“, erklärte Bayerns Vorstandsvorsitzender Herbert Hainer. Der 24-Jährige, erst 2024 an die Isar gewechselt, besitze einen langfristigen Vertrag bis 2029 ohne Ausstiegsklausel und sei ein zentraler Baustein im Projekt des Rekordmeisters. Die Botschaft aus der Allianz Arena könnte kaum deutlicher sein – ein Verkauf kommt nicht in Frage.

Auch Didier Deschamps, der französische Nationaltrainer, wurde auf die Personalie angesprochen. In einem Interview mit der spanischen 'Marca' zeigte er sich gelassen: 'Er wird sehr genau wissen, ob er beim FC Bayern bleibt oder einen Tapetenwechsel braucht. Es gibt keine gute oder schlechte Entscheidung.' Der 57-Jährige betonte, dass Olise selbst die Wahl treffe, und vermied damit jede öffentliche Einflussnahme. Während einer Pressekonferenz wenige Tage zuvor hatte Deschamps bereits ein breites Themenspektrum abgedeckt – von der Form seiner Offensivstars bis zur Rotation im letzten Test gegen Nordirland – und signalisiert, dass die 'Équipe Tricolore' voll auf die Titelmission fokussiert sei.

Doch die Konzentration auf das sportliche Ziel wird von einem hausgemachten Konflikt überschattet. Kurz vor Turnierbeginn berichten portugiesische Medien, dass mehrere französische Schlüsselspieler – darunter Kylian Mbappé, Ousmane Dembélé und Rayan Cherki – in Streit mit dem Verband geraten sind. Der Grund: Ihre Bilder wurden ohne ihr Wissen in einer Werbekampagne für ein Wettunternehmen verwendet. Die Aufnahmen waren zwar ursprünglich für Sponsorenzwecke freigegeben, doch die Nutzung in diesem Zusammenhang stößt bei den Akteuren auf Empörung. Es ist nicht das erste Mal, dass es in Frankreich zu solchen Auseinandersetzungen kommt; bereits 2023 gab es ähnliche Verstimmungen. Ob der Disput die Stimmung im WM-Quartier belastet, bleibt abzuwarten.

Die Parallelität der Ereignisse wirft ein Schlaglicht auf die komplexe Gemengelage vor einer Weltmeisterschaft. Während Pérez mit spektakulären Ankündigungen seine Wiederwahl sichern will, demonstriert der FC Bayern Stärke und Kontinuität – ein Signal, das auch über die Bundesliga hinaus in Österreich und der Schweiz aufmerksam registriert wird. Für Deschamps und sein Team gilt es nun, die medialen Nebenschauplätze auszublenden und den sportlichen Fokus zu wahren. Am 16. Juni gegen Senegal muss sich zeigen, ob die internen Irritationen Spuren hinterlassen haben.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Frankreichs Nationaltrainer reagiert gelassen auf die Wechselgerüchte um Michael Olise und betont, dass der Flügelspieler auf die WM fokussiert sei, auch wenn grundsätzlich vieles denkbar erscheint. In einer Pressekonferenz vor dem Test gegen Nordirland spricht Deschamps verschiedene Personalfragen an, ohne Hektik zu verbreiten.

Stampa latinoamericana/ mercatoindignazioneschadenfreude

Nur wenige Tage vor der WM sind mehrere französische Stars verärgert über den Verband, weil ihre Bilder ohne Absprache in einer Wettkampagne verwendet wurden. Zeitgleich erteilt der Bayern-Präsident Real Madrid eine schroffe Abfuhr: Olise stehe nicht zum Verkauf, eine Offerte über 150 Millionen Euro könne man sich sparen – ein deutlicher Seitenhieb in Richtung der Königlichen.

Diese Geschichte erschien in

5 Quellen · 4 Sprachen · 24h-Fenster

Excelsior8. Juni, 01:04
Le Figaro7. Juni, 19:03
Bild7. Juni, 14:39
Jovem Pan8. Juni, 01:07
Band7. Juni, 14:42