Nach Gerichtsurteil: Kennedy Center entfernt Trump-Namen – Symbol der Machtbegrenzung
Ein Bundesrichter entschied, dass nur der Kongress die Umbenennung des Kulturinstituts beschließen darf. Die Mitarbeiter wurden angewiesen, Trumps Namen bis zum 12. Juni von Fassade und Kommunikation zu tilgen.

Das Kennedy Center in Washington beginnt mit der Entfernung des Namens von Präsident Donald Trump von seiner Fassade und sämtlichen Kommunikationsmaterialien. Eine mit großem Tempo vorgenommene Umbenennung durch ein Trump-freundliches Kuratorium im Dezember vergangenen Jahres wird damit rückgängig gemacht. Die Rechtsabteilung des Kulturinstituts wies die Mitarbeiter an, bis zum 12. Juni sämtliche physischen und digitalen Referenzen an den Namen Trump zu beseitigen, wie übereinstimmend aus internen Memos hervorgeht, die der „Washington Post“ und anderen US-Medien vorliegen [A6][A5]. Anlass ist ein Urteil des Bundesrichters Christopher Cooper, der feststellte, dass allein der Kongress die Befugnis hat, den Namen des John F. Kennedy Center for the Performing Arts zu ändern.
Die juristische Auseinandersetzung begann, nachdem Trump im vergangenen Jahr die Zusammensetzung des Kuratoriums durch linientreue Gefolgsleute ersetzt hatte, die ihn zum Vorsitzenden wählten und die Umbenennung in „The Donald J. Trump and the John F. Kennedy Center for the Performing Arts“ beschlossen [A6]. Diese Entscheidung stieß nicht nur auf politischen Widerstand – die demokratische Kongressabgeordnete Joyce Beatty reichte Klage ein –, sondern löste auch eine Welle von Künstlerabsagen und einen Einbruch der Ticketverkäufe aus [A1][A4]. Richter Cooper gab Beatty Recht und gewährte dem Zentrum 14 Tage ab dem 29. Mai, um alle Spuren der Namensänderung zu entfernen [A5][A3].
Die nun in Eile vollzogene Rückabwicklung ist nicht nur ein administrativer Akt, sondern berührt symbolische Tiefenschichten. Das Kennedy Center, benannt nach dem 1963 ermordeten Präsidenten, ist nicht nur eine der wichtigsten Bühnen der USA, sondern auch ein transatlantischer Kulturanker. John F. Kennedys Berliner Rede („Ich bin ein Berliner“) von 1963 verankerte die Institution in der europäischen und speziell deutschen Erinnerungskultur. Die Entfernung von Trumps Namen wird daher auch in Europa als Wiederherstellung der ursprünglichen, überparteilichen Identität des Hauses wahrgenommen. Das russische Medium „Interfax“ berichtete unter Berufung auf CBS News sachlich über die gerichtliche Anordnung, ohne auf die politischen Implikationen einzugehen [A7].
Der Vorgang wirft ein Schlaglicht auf die Grenzen präsidialer Eingriffe in unabhängige Kultureinrichtungen, wie sie in den USA durch die Verfassung und Gewaltenteilung gezogen sind. Trumps zunächst frustrierte Reaktion auf das Urteil – er sprach von einer „vollständigen Übertragung“ des Zentrums an den Kongress – wich schnell einer drohenden Aufgabe seines Engagements [A3][A1]. Das Magazin „The Atlantic“ wies darauf hin, dass Trumps Name nicht nur vom Kennedy Center, sondern auch aus anderen öffentlichen Zusammenhängen verschwindet, was auf eine breitere politische Gegenbewegung hindeute [A2]. Der Rückbau am Kennedy Center ist daher mehr als eine bürokratische Korrektur; er markiert einen Moment institutioneller Resilienz.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
Ein Bundesrichter stoppte die Umbenennung durch die Regierung und zwang das Kennedy Center, Trumps Namen sofort von E-Mail-Signaturen, Schildern und der Marmorfassade zu entfernen. Das mit Trump-Loyalisten besetzte Gremium hatte den Namen letztes Jahr hastig angebracht, doch nun wird das Eitelkeitsprojekt bis zum 12. Juni stillschweigend abgebaut.
Nach einem Bundesgerichtsurteil wies das Kennedy Center die Mitarbeiter an, Trumps Namen zu entfernen und zur historischen Bezeichnung zurückzukehren. Trump reagierte mit der Ankündigung einer 'vollständigen Übergabe' des Betriebs an den Kongress und signalisierte damit seinen Ärger über die rechtliche Niederlage.
Ein Gericht befand, dass der Vorstand des Kennedy Center das Gesetz brach, als er Trumps Namen anbrachte, und ordnete die sofortige Entfernung vom Gebäude und allen offiziellen Dokumenten bis zum 12. Juni an. Das Urteil macht aus einer politischen Markenaktion eine rechtswidrige Handlung, die rückgängig gemacht werden muss.
US-Medien berichten, das Personal des Kennedy Center sei angewiesen worden, Donald Trumps Namen von der Fassade und sämtlichen Materialien zu entfernen, um einer gerichtlichen Anordnung bis zum 12. Juni nachzukommen. Die Einrichtung kehrt einfach zu ihrem ursprünglichen Namen zurück, dem John F. Kennedy Center for the Performing Arts.
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